Eine Ausschreibung ist ein Verfahren, bei dem ein in Aussicht gestellter Auftrag an den Bestbieter vergeben werden soll. Ausschreibungen werden bei groĂen Projekten durchgefĂŒhrt, vor allem aber im Rahmen von AuftrĂ€gen, die Behörden vergeben, ist eine Ausschreibung Pflicht, besonders dann, wenn der Kostenrahmen eine bestimmte Grenze ĂŒberschritten hat.
Grundlage der Ausschreibung sind die allgemeinen Informationen zum Auftrag. Diese Informationen umfassen den Leistungskatalog, die PrĂŒfkriterien, Zeitvorgaben und den genauen Ablauf der Ausschreibung.
Eine Ausschreibung kann erfolgen, weil man eine neue Webseite braucht und von Agenturen, die am erwarteten Auftrag Interesse haben, eine Zeit- und KosteneinschĂ€tzung braucht, um budgetĂ€r planen zu können. Es kann sich um ein Bauvorhaben handeln, aber auch um eine AusrĂŒstung fĂŒr ein Krankenhaus oder einem Teil davon.
AbhĂ€ngig von der Behörde gibt es verschiedene Vorschriften und auch Möglichkeiten. Bei kleineren BetrĂ€gen kann es vorkommen, dass Unternehmen, mit denen man in Ă€hnlicher Sache schon zusammengearbeitet hatte, direkt einlĂ€dt, an der Ausschreibung teilzunehmen. In diesem Fall ist die Verpflichtung zur Veröffentlichung in der Amtszeitung nicht gegeben. Ab einem bestimmten Betrag, der gesetzlich vorgeschrieben ist und sich im Laufe der Zeit Ă€ndern kann, ist eine öffentliche Ausschreibung Voraussetzung fĂŒr die Erteilung des Auftrages.
In beiden FĂ€llen gilt es, wenn man den Auftrag an Land ziehen möchte, dass man sich entsprechend vorbereitet. Dazu zĂ€hlt das Erstellen eines Leistungskataloges, der dokumentiert, welche Arbeiten in welcher Zeit unter welchen Kriterien angeboten werden und natĂŒrlich auch, welche Kosten dafĂŒr verrechnet werden. Je nach Art der Ausschreibung kann es auch Vorab-Leistungen geben, beispielsweise grafische EntwĂŒrfe bei einer Ausschreibung fĂŒr eine Internetseite.
Diese Vorab-Leistungen sind aber nicht völlig umsonst, wenn der Mitbewerber den Auftrag erhĂ€lt, weil man eine Abgeltung fĂŒr die Leistungen erhĂ€lt. Damit entfĂ€llt das Risiko, dass man viele Arbeitsstunden verbraucht hat, ohne eine Gegenleistung zu erhalten.
Die Ausschreibung hat fĂŒr beide Seiten Vorteile. FĂŒr den Ausschreiber selbst, also den spĂ€teren Auftragserteiler und Auftragsgeber gibt es verschiedene Angebote, aus denen man wĂ€hlen kann. FĂŒr die Anbieter wiederum gibt es die Möglichkeit an Ausschreibungen teilzunehmen, um AuftrĂ€ge zu erhalten, die man sonst vielleicht nie bekommen hĂ€tte. Es gilt dabei aber zu beachten, dass nicht jeder bei jeder Ausschreibung mitwirken kann. In der Ausschreibung sind Vorgabe angefĂŒhrt, zum Beispiel, dass kein Einzelunternehmer Angebote stellen darf.
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