Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeit, mit einer Photovoltaik-Anlage eigenen Strom zu produzieren. Nicht zuletzt fallende Preise tragen seit Jahren zur Beliebtheit dieser Maßnahme bei. Doch wie rentabel die Entscheidung für Solar ist, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Wie optimiert werden kann, klären wir in diesem Artikel.
Die meisten Menschen, die sich gegen die PV-Anlage entscheiden, verweisen dabei auf ihr Dach. Dieses, so der Glaube, sei gar nicht dazu geeignet, eine Anlage zu installieren. Tatsächlich machen Dachneigung und Ausrichtung einen wesentlichen Unterschied, was die Rentabilität der Solaranlage angeht. Doch selbst eine ungünstige Ausrichtung ist in den allermeisten Fällen kein Grund, das Projekt komplett ad acta zu legen.
Mit der Ausnahme eines direkt nach Norden ausgerichteten Daches sind quasi alle Häuser für die Installation einer PV-Anlage geeignet. Neben dem traditionellen Satteldach können die Module auch auf Flachdächern montiert werden. Wichtig für die Rendite ist vor allem die Fläche, die mit den Modulen bedeckt werden kann. Wem es gelingt, diese zu optimieren, der darf sich über höhere Erträge freuen. Dies gilt sowohl für die kleinere Anlage am Eigenheim, als auch für PV-Großanlagen, wie sie hier vorgestellt werden.
Bildquelle: Pixabay.com / JoseMalagonArenas
Die lukrativste Möglichkeit, den selbst erzeugten Strom einzusetzen, ist der Eigenverbrauch. Denn für jede ins Netz eingespeiste kWh gibt es eine Vergütung in Höhe von ca. 9,6 Cent. Im Vergleich zum Preis der Versorger ist dies ein eher kleiner Betrag. Bei den Stadtwerken sind ca. 20 Cent je verbrauchter kWh fällig. Für die Besitzer einer PV-Anlage ist es in der Folge deutlich attraktiver, den Strom direkt selbst zu verbrauchen.
Wie gut dieser Vorsatz umgesetzt werden kann, hängt von vielen Faktoren ab. Meist sind solche Haushalte im Vorteil, bei denen tagsüber einzelne Bewohner anwesend sind. Haushaltsgeräte wie Waschmaschine, Backofen oder Spülmaschine, die einen gewissen Verbrauch an den Tag legen, können so mit dem aus der Kraft der Sonne erzeugtem Strom betrieben werden.
Die Effektivität der PV-Anlage wird durch den Einsatz eines Stromspeichers deutlich verbessert. Dieser sorgt dafür, dass genau dann grüner Strom vom eigenen Dach zur Verfügung steht, wenn dieser gerade gebraucht wird. Je nach Größe des Speichers kann Energie für mehrere Tage bereitgestellt werden. So reduziert sich der Anteil des Stroms, der über den Versorger bezogen werden muss, ganz wesentlich.
Doch nicht jeder Haushalt kann diese Idee finanziell umsetzen. Denn während die Preise für PV-Anlagen in den letzten zehn Jahren um ca. 70 Prozent gefallen sind, bleiben Stromspeicher noch immer teuer. Eine Alternative kann dadurch ein E-Auto sein. Solange dieses an das Stromnetz angeschlossen ist, wird ebenfalls der selbst erzeugte Strom effizient eingesetzt.
Am Ende des Tages ist auch die Lebensdauer der PV-Anlage dafür verantwortlich, wie hoch die Rendite ausfällt. Schließlich sind die laufenden Kosten der Anlage sehr gering, sobald diese erst auf dem Dach installiert ist. In der Vergangenheit wurde angenommen, die Module könnten ca. 20 Jahre im Einsatz bleiben. Doch inzwischen ist klar, dass gut und gerne 30 Jahre lang Strom produziert werden kann, auch wenn die Effizienz leicht abnimmt.
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