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Sachvermögen in der Buchhaltung

Grundlage für das Unternehmen

Im Rahmen der Vermögenswerte gibt es die unterschiedlichsten Definitionen wie das Umlaufvermögen, das Anlagevermögen aber auch das Sachvermögen. Während die ersten beiden Ausdrücke sehr häufig verwendet werden und in der Wirtschaftsausbildung der Schulen schnell gelehrt werden, ist der Begriff des Sachvermögens nicht so geläufig.

Was versteht man unter dem Sachvermögen?

Beim Sachvermögen handelt es sich um Vermögenswerte, ohne die in den meisten Fällen keine Geschäftstätigkeit möglich wäre. Es handelt sich dabei um die Summe von Vermögensbestandteile, die nichts mit Geld zu tun haben und die keinerlei finanzielle Möglichkeit darstellen. Damit sind Kassa, Bank oder Lieferforderungen kein Thema in dieser Vermögenskategorie.

Was also gehört zum Sachvermögen?

Es sind vor allem die Waren, Rohstoffe oder auch Immobilien, die hinzugezählt werden. Also geht es um Aspekte des Vermögens, die dazu nötig sind, um den Betrieb aufrecht erhalten zu können. Ohne dem Firmengebäude können keine Maschinen errichtet werden und damit kann keine Produktion stattfinden.

Ohne Rohstoffe ist die Produktion ebenfalls unmöglich. Natürlich könnte man auch Rohstoffe verkaufen, um Geld zu machen, wodurch eine gewisse finanzielle Komponente möglich wäre, aber warum sollte man zuerst Rohstoffe einkaufen, um sie dann zu veräußern. Konkret kann man also das Sachvermögen als jenes bezeichnen, dass durch Material - Güter, Handelswaren und ähnliche Stoffe - nötig ist, um sein Geschäftsfeld bedienen zu können. Finanzielle und immaterielle Größen sind im Sachvermögen nicht vorhanden, also beispielsweise auch keine Lizenzen, die man veräußern könnte.

Bedeutung des Sachvermögens

Es gibt natürlich verschiedene Zugänge zum Thema. Ein Handelsbetrieb mit entsprechendem Sortiment und großem Lager hat eine ganz andere Situation als etwa ein Dienstleister, doch auch zum Beispiel eine Agentur im Bereich des Internetmarketing braucht Computer und vielleicht ein Großraumbüro, um arbeiten zu können. Die Computer sind auf alle Fälle Teil des Sachvermögens, das Büro nur dann, wenn es im Besitz ist. Ein reines Mietobjekt wäre kein Thema.

Anders sieht es beim Handelsbetrieb oder etwa bei einem industriellen Betrieb mit Maschinenpark aus. Hier gibt es viel größere Werte, die notwendig sind, um überhaupt arbeiten zu können. Sachvermögen hat selbst ein Einzelunternehmen, oftmals in Form von Computer samt Ausstattung, aber die Bedeutung hängt von der Art des Geschäftsfeldes ab.

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Die Buchhaltung ist für jeden Betrieb Pflicht, ob es nun ein Einzelunternehmen ist oder ein Konzern. Ob man von daheim aus agiert oder 300 Filialen betreibt. Aber es gibt Unterschiede in der Machart, weil die doppelte Buchhaltung erst ab einer gewissen Umsatzhöhe verpflichtend betrieben werden muss. Bei den Belegen oder der Genauigkeit, den Vorschriften oder den Geschäftsfällen generell gibt es aber keine großen Unterschiede.

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Buchhaltung SachvermögenArtikel-Thema: Sachvermögen in der Buchhaltung

Beschreibung: Das 🧾 Sachvermögen im Rahmen der Buchhaltung bezieht sich auf Vermögenswerte wie ✅ Waren und Rohstoffe und damit auf das Umlaufvermögen der Aktiva in der Bilanz.

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