Der Tarifvertrag setzt die Rechte und Pflichten der Tarifpartner fest, er wirkt bindend für den Abschluss eines Arbeitsverhältnisses oder für die Beendigung eines solchen. Ausverhandelt wird der Tarifvertrag von Vertretern der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer. Auf Seiten der Arbeitnehmer sind die Gewerkschaften und Organisationen wie Arbeiterkammer aktiv, auf Seiten der Arbeitgeber sind die Industriellenvereinigungen oder Wirtschaftskammer tätig.
Zusammengefasst werden die bei den Tarifverhandlungen tätigen Organisationen auch als Sozialpartner. Die Sozialpartner legen die "Spielregeln" fest, nach deren Bestimmungen gegenseitig zusammengearbeitet wird. Es gilt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Interessen der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer zu finden.
Das Interessante am Tarifvertrag besteht darin, dass es rechtlich absolut bindend ist aber trotzdem der Staat nicht eingreifen kann. Man spricht hier von der Tarifautonomie, das bedeutet, dass der Staat keine Möglichkeit hat, die Tarifverhandlungen von außen zu steuern. Wenn es zu fünf Sitzungen kommt, weil man sich viermal nicht hat einigen können, dann wird wohl um eine Einigung ersucht, aber wann es soweit ist, ist Sache der Sozialpartner. Die Verhandlungen sind umso zäher, je schwieriger die Wirtschaftslage ist oder auch, je weiter die Vorstellungen auseinanderliegen.
Weil genau dann wollen die Vertreter der Arbeitnehmer mehr Geld herausholen, das die Unternehmen aber nicht zu zahlen bereit sind. Beide haben schwere Zeiten durchzustehen und so möchten die Unternehmen sparen, die Mitarbeiter aber eine Erleichterung und Inflationsabgeltung, um beim Einkauf sich etwas besser rühren zu können.
Der Staat spielt bei den Verhandlungen keine Rolle, sehr wohl wird aber dem zuständigen Ministerium das Ergebnis der Tarifverhandlungen vorgelegt und an den Tarifvertrag haben sich dann auch alle Unternehmen zu halten. Im Tarifvertrag werden neben den Rechten und Pflichten vor allem die Lohnhöhen festgelegt, wobei bei den Verhandlungen die aktuelle Inflationsrate als Kriterium gilt.
Das Personal ist ein zentrales Thema in der Wirtschaft. Stets suchen Leute einen neuen Arbeitsplatz, gefühlt noch öfter Unternehmen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Kein Personal ergibt keine Umsetzung von Aufgaben und/oder Projekte, kein Arbeitsplatz bedeutet keine guten Einkünfte. Es ist also nur logisch, dass es sehr viele Begriffe rund um das Thema Personal gibt.
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